Controlled Open
CARE-IT wird als Controlled Open Framework veröffentlicht.
Das bedeutet:
- Der Referenzrahmen ist öffentlich zugänglich.
- Die Inhalte sind versioniert.
- Die Weiterentwicklung ist strukturiert.
- Die normative Kohärenz bleibt gewahrt.
Controlled Open ist kein Marketingbegriff, sondern ein Governance-Prinzip für die Framework-Weiterentwicklung.
Warum kein rein offenes Modell?
Digitale Versorgungsinfrastruktur berührt:
- Patientensicherheit,
- regulatorische Verantwortung,
- organisationsweite Steuerungslogik.
Ein vollständig offenes, unkuratierbares Modell würde:
- Inkonsistenzen erzeugen,
- normative Verwässerung riskieren,
- Vergleichbarkeit erschweren.
CARE-IT benötigt Stabilität im Kern.
Warum nicht geschlossen?
Ein vollständig geschlossenes Modell würde:
- fachliche Weiterentwicklung behindern,
- Diskurs verhindern,
- Innovationsfähigkeit einschränken.
Digitale Versorgungsinfrastruktur entwickelt sich dynamisch.
Das Framework muss lernfähig bleiben.
Das Hybridprinzip
Controlled Open kombiniert:
Stabiler Referenzkern
- Grundprinzipien
- Domänenlogik
- Reifegradstruktur
- normative Leitfragen
Versionierte Artefaktbibliothek
- weiterentwickelbar
- anpassbar
- kontextabhängig einsetzbar
Änderungen erfolgen nicht informell, sondern versioniert und dokumentiert.
Versionierung und Verantwortung
Jede offizielle Version:
- ist eindeutig nummeriert,
- ist archiviert,
- ist zitierfähig,
- dokumentiert Änderungen transparent.
Die Verantwortung für die Kohärenz des Referenzrahmens bleibt klar zugeordnet.
Einladung zum Diskurs
Controlled Open bedeutet:
- Beiträge sind willkommen,
- Kritik ist erwünscht,
- Anpassungen werden geprüft,
- Weiterentwicklungen erfolgen nachvollziehbar.
Das Ziel ist nicht Offenheit um der Offenheit willen,
sondern strukturell verantwortete Weiterentwicklung.
CARE-IT versteht sich als lebender Referenzrahmen.
Stabil im Kern.
Lernfähig in der Anwendung.
Verantwortet in der Weiterentwicklung.